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Zeljko Vlahovic Pianiste |
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Presse
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11.09.2007 Slobodna Dalmacija |


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Leipzig, Gohliser Schlösschen, 2005 |
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Heidelberg, Molkenkur, 2007 |
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Hamburg, Laeiszhalle, 2007 |
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Marburg, Schloss, 2007 |
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Berlin, Konzerthaus, 2007 |
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Berlin, Konzerthaus, 2007 |
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Berlin, Konzerthaus, 2007 |
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Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle, 2007 |
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Bremen, Konzerthaus Glocke, 2007 |
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Bremerhaven, Historisches Museum, 2007 |
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Poetische Virtuositätsraketen Von Annika Senger
Nach der Pause stehen fünf Stücke von Frédéric Chopin auf dem Programm: Hier jongliert Vlahovic akzentuiert mit einem Wechselspiel an musikalisch ausgedrückten Emotionen. Das „Nocturne in cis-Moll“, ein posthumes Werk, macht erneut einen Streifzug durch die Welt der Melancholie, während die „Polonaise in A-Dur, Op. 40“ majestätisch triumphierend den Saal erfüllt. Drei Walzer schlagen eine Brücke zu Liszts Ungarischen Rhapsodien. Temperament und Leidenschaft paaren sich hier mit technischer Präzision auf Spitzenniveau. Das Publikum ist so ergriffen, dass es Vlahovic am liebsten gar nicht gehen lassen möchte. Er brilliert also mit zwei Zugaben, dem „Staccato“ von Francis Poulenc und dem „Tanz der Baronin“ des zeitgenössischen kroatischen Komponisten Frano Parac. Es handelt sich um eine äußerst aggressive, dem Wahnsinn verfallene Baronin, wie Vlahovic vorher erklärt. Furios dissonant lässt er seine Finger mit der Baronin tanzen – und macht damit die zweite Zugabe zum heimlichen Höhepunkt des Konzertes.
Nordsee-Zeitung 3.12.2007 Wirbelnde Finger beim Staccato Vlahovic verblüfft mit „Feuerwerk am Klavier“
Von unserem Mitarbeiter
Bremerhaven. Ein musikalisches Feuerwerk versprechen ja viele, aber nur wenige können es dann tatsächlich abbrennen. Zu ihnen gehört der kroatische Pianist Zeljko Vlahovic, der bei seinem Auftritt im Historischen Museum Bremerhaven die Zuhörer verblüffte und begeisterte. Sein explosives „Feuerwerk am Klavier” zündete ebenso virtuos wie farbenprächtig und war ein bestens abgestimmtes und beeindruckendes Erlebnis. Dabei begann Vlahovic, Jahrgang 1975 und in Zagreb, Graz und Frankfurt ausgebildet, eher verhalten. Die ersten Takte aus Isaac Albéniz' „Iberia Suite“ luden noch zum Träumen ein, doch dann wurde die Musik des spanischen Komponisten hoch dramatisch und modern, wechselte zwischen feinem Pianissimo und mächtigem Forte. Der dritte Auszug aus der Suite endete in einem furiosen Staccato, und ein jüngerer Konzert-Besucher wurde so umgesetzt, dass er dem Künstler auf die wirbelnden Finger schauen konnte. Das lohnte sich auch bei den beiden „Ungarischen Rhapsodien“ von Franz Liszt, der einst zu den Bewunderern von Albéniz gehört hatte. Seine Rhapsodie Nr. 3 B-Dur spielte der Pianist aus Zagreb, dessen intensive Beschäftigung mit dem Komponisten in der CD ,,Zeljko Vlahovic spielt Franz Liszt" mündete, angemessen klar und präzise. Ein kurzer Ruck am Hocker und mit großer Poesie und Energie folgte die Nr. 6 Des-Dur, die in einem wahren Tastenfeuerwerk endete. Vlahovics kultivierter Stil prägte auch den zweiten Teil des Konzerts, der mit zwei duftig leichten Skizzen aus Dora Comitissa de Pejacsevitchs „Blumenleben“ begann. Ein Höhepunkt war dann das fulminante „Scherzo cis-Moll“ von Frédéric Chopin, dem drei elegante, von Zwischenapplaus begleitete Walzer des polnischen Komponisten folgten. Mit der träumerischen „Consolation III“ ging es zurück zu Liszt, bevor dessen Konzert-Paraphrase „Rigoletto“ den virtuosen Schlusspunkt unter ein sehr konzentriert, dynamisch und ohne Übertreibungen gestaltetes Konzert setzte. Der „Tanz einer Baronin“ des zeitgenössischen kroatischen Komponisten Frano Parac war als Zugabe Kraft und Dynamik pur, Francis Poulencs „Staccato“ sorgte zum Abschluss noch einmal für verklärte Gesichter.
16.11.2007 Rudolf-Oetker-Halle, Bielefeld Standing Ovations für Zeljko Vlahovic Das begeisterte Publikum dankte dem Pianisten für das besondere Konzerterlebnis mit “standing ovations“.
5.11.2007 Rhein-Neckar-Zeitung Virtuose der Poesie Vlahovic auf der Molkenkur
Von Rainer Köhl
Virtuose Klavierstücke liegen dem Pianisten Zeljko Vlahovic. Der junge Kroate, der in seiner Geburtsstadt Zagreb, daneben in Graz und Frankfurt studierte, hat ein gutes Gespür dafür, dass glitzernde Virtuosität alleine nicht reicht. Vielmehr versteht er es bestens, dieses mit Ausdruck und Poesie zu erfüllen. Bei seinem Auftritt in der Heidelberger Molkenkurgab der Pianist eine gute Kostprobe davon. Große Ausdrucksvielfalt, reiche Farbnuancen und auch Tiefe brachte er in die Klangwelt von Liszt, in die 3. und 6. Ungarische Rhapsodie, sowie in die "Rigoletto-Paraphase". Gestochen klar und präzise, mit energiereichen Bässen und kristallklarem Diskant formte er die virtuosen Verläufe, mit schönster Leichtigkeit servierte er die hochtourig gespielten Doppeloktaven. Starken rhythmischen Schwung und Witz verband Vlahovic in seinem Liszt-Spiel. Mit erlesenem Klanggespür und nobler Eleganz durchzeichnete er gleichfalls drei Walzer und das cis-Moll-Scherzo von Chopin. Alles in seinem Spiel hat Stil und Geschmack, da gibt es keine pianistischen Exzesse, ist alles vielmehr eingefasst in kultivierter Klanglichkeit.
1.11.2007 Marburger Neue Zeitung Pianist zeigt Leidenschaft am Flügel Zeljko Vlahovic spielt im Schloss Von Sonja Lechner Ein wahrliches “Feuerwerk am Klavier” hat der Pianist Zeljko Vlahovic mit seinem Konzert entfacht. Im Rahmen seiner Deutschlandtournee ist der gebürtige Kroate im Fürstensaal des Marburger Schlosses aufgetreten. Mit der dreiteiligen “Iberia”-Suite von Isaac Albéniz eröffnete der Pianist den Konzertabend.
Zeljko Vlahovic spielte im Fürstensaal Von Su-Zi Schütz … Das Publikum war fasziniert von der Virtuosität des mehrfach preisgekrönten Pianisten, die er bei jedem Stück eindrucksvoll unter Beweis stellte. Er meisterte die schwierigsten Passagen mit einer spielerischen Leichtigkeit und bot ein sehr schönes Wechselspiel in der Dynamik. Die Zuhörer gaben großen Beifall und bekamen als Dank dafür zwei Zugaben. Die eindrucksvolle Spielweise und Herzlichkeit Zeljko Vlahovics werden dem Publikum sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Ein Poet des VortragsMit Liszt und anderen: der Pianist Zeljko Vlahovic im KonzerthausWolfgang Fuhrmann Pianisten gibt es gar viele, und was ein wackerer Pianist sein will, der rast sich schon einmal quer durch Liszt, durch die Transzendental-Etüden, die Ungarischen Rhapsodien oder diese oder jene Opernparaphrase. Deswegen hat Liszt ja auch so einen schlechten Ruf. Dass er eigentlich ein rhetorischer Musiker war, ein Poet des Vortrags und der klangmalerischen Beschwörung, das lernt man nur, wenn der Pianist selbst auch einer ist. Das kommt selten vor. Umso mehr ist es zu begrüßen, dass der aus Zagreb gebürtige Pianist Zeljko Vlahovic soeben eine Liszt-CD veröffentlicht hat, auf der er sich mit Ernst und Nachdenklichkeit (und natürlich trotzdem großer Virtuosität) dieser Musik annähert. Am Sonnabend spielt er aber nicht nur Liszt und Chopin, sondern auch Albéniz und ein Stück aus dem Zyklus Blumenleben von Dora Comitissa de Pejacesvich (1885-1923). . . . Die CD "Zeljko Vlahovic. Piano. Franz Liszt" ist soeben erschienen. ------------------------------
26.07.2006 Märkische Allgemeine MIT FUROR AM KLAVIER ZELJKO VLAHOVIC AUS ZAGREB IM FOYER DES NIKOLAISAALS
Haydn, Chopin und Liszt waren die Protagonisten, die er mit der an Carl Philipp Emanuel Bach erinnernden Sonate in D-Dur von Joseph Haydn eröffnete. Der mehrfache Preisträger hatte die besten Gestaltungsmittel hier punktgenau zur Verfügung, und so wurde es ein früher Höhepunkt. Alle späteren Werke, so aus dem „Blumenleben“ von der Landsfrau Dora Comitissa de Pejacsevich (1885-1923) hatten es schwer, gegen Haydn anzutreten. Die große Sonate mit dem beachtenswerten Trauermarsch in b-Moll von Chopin hatte hier ebenso gestalterische Pracht wie der ganz virtuose, aber nicht so verrauschte Finale-Presto-Satz, der sonst ein Tummelplatz sprudelnder Virtuosität ist. Genaue Zeichnung bestimmte dann auch den zweiten Teil mit Lisztwerken. Zwei ungarische Rhapsodien, deren Trennung von Nr. 3 B-Dur und Nr. 6 in Des-Dur vom Publikum kaum wahrgenommen wurde, die aber einen weiteren pianistischen Höhepunkt darstellte. Consolation Nr. 3 und Nocturno bauten schließlich die Brücke zum virtuosen Schlusswerk, der Rigoletto- Konzertparaphrase . . .
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